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  Die heiße Hochzeitsfeier


Laut schnappte die Wagentür ins Schloß. Noch einmal fuhr der junge Mann sich
durch die Haare, prüfte den Sitz der Krawatte und zog sich ein letztes Mal
das helle Jackett zurecht. Sein Blick fiel auf einige Personen (ebenfalls
festlich gekleidet), die gerade die Tür zur kleinen Bahnhofskneipe aufstießen
und hineintraten. Der junge Mann sah noch einmal zum Himmel und erkannte die
immer starke Mittagssonne. Den ganzen Tag hatte sie vom Himmel gebrannt und
die Hochzeit seines besten Freundes zur leichten Strapaze werden lassen. Um
vierzehn Uhr war kirchliche Trauung gewesen. Stattgefunden hatte das ganze
natürlich in der Stadtkirche. Der Pastor des Brautpaares war mit ihnen
befreundet und so hatte es ihm eine besondere Freude bereitet Klaus zu
trauen. Noch während er seine Schritte nun auch in die kleine Gaststätte
lenkte und andere Gäste grüßte, ließ er alles noch einmal im Geiste
passieren. Noch vor einem Jahr hatten er und Klaus die Köpfe geschüttelt
sobald das Wort "Heirat" im Gespräch gewesen war. Sie waren beide
eingeschworene Singles gewesen - bis Melanie kam. Klaus hatte sie zusammen
mit ihm in einer kleinen Galerie getroffen. Klaus hatte ihn, den jungen Mann
eigentlich nur begleitet weil sie wie immer alles gemeinsam taten. Sie waren
die besten Freunde, studierten zusammen, sahen die gleichen Filme, hatten
Spaß, gingen zusammen zum Handball - eben eine richtige Freundschaft. Und
dann stand vor diesem riesigen Gemälde (das ihn an eine bunte Suppe mit
vielerlei Zutaten erinnerte) diese Frau. Sie stand dort einfach in einem
schwarzen Minikleid und strich sich mit ihren Daumen nachdenklich über das
Kinn. Irgendwie hatte diese Berührung irgend etwas erotisches ausgestrahlt.
Etwas, dem er sich nur mit Mühe hatte entziehen können. Er war gleich
weitergegangen nachdem er ihre tolle Figur bewundert hatte. Ein paar Meter
weiter war ihm dann aufgefallen das Klaus einfach so dastand. Sein Mund
hatte er geöffnet gehabt. Daran konnte er sich noch genau erinnern. Sein
Freund hatte nur Augen für die Frau gehabt. Als er den Namen seines Freundes
rief, reagierte Klaus nicht einmal. Erst beim dritten (und lauteren Ruf)
hatte er sich umgedreht. Dummerweise auch die paar anderen Anwesenden - und
somit auch die junge Frau. Sie sahen sich alle erstaunt um, wer denn da den
Namen eines Mannes schon fast durch eine totenstille Ausstellung gerufen
hatte und der Blick der Frau fiel auf Klaus der sie immer noch ansah.

Als der junge Mann den Blick seines Freundes und der Frau sah wußte er schon:
Da hatte es gefunkt. "Hi" hatte Klaus zu der Frau gesagt und sie angegrinst.
"Hi..." hatte die Frau zurück gegrüßt und war dann auf Klaus zugegangen.
Klaus hatte sie eingeladen und seit dem waren sie zusammen. Einen Monat
später zogen sie in die gleiche Wohnung und er, Peter, erfuhr drei Monate
später von ihren Heiratsplänen. Er hatte den beiden gratuliert und zusammen
mit Klaus eine ziemlich feuchte Single-Abschieds-Party organisiert. Noch
jetzt mußte er schmunzeln. Er wußte nicht, wann er das letzte mal so viel
getrunken hatte.

Und heute hatte sein Freund eine wunderschöne Braut geheiratet. Er hatte noch
die Ringe reichen dürfen und als sie sich beide vor dem Altar küßten,
klatschte der ganze Kirchsaal Beifall. Ein ganz klein wenig beneidete er
seinen Freund um dessen Glück. Er und Melanie - das war echte Liebe. Man
spürte es deutlich, wenn man mit den beiden unterwegs war. Da lag zwischen
ihnen eine Spannung in der Luft, die fast körperlich zu spüren war. Und schon
oft hatte Peter sich gewünscht doch auch ein nettes Mädchen so kennen und
lieben zu lernen. Aber seine Beziehungen waren bis her nicht von Dauer
gewesen, nie hatte es lange genug gehalten als das es erst bis zur Verlobung
gekommen wäre. Und so mußte sich Peter eben auf seine Traumfrau vertrösten,
während Klaus sie bereits gefunden hatte.

Endlich kam er in den großen Saal. Zwei riesige Tafeln aus Dutzenden Tischen
standen reich bedeckt mit Speisen bereit. An jedem Sitzplatz standen kleine
Kärtchen mit den Namen der Gäste. Peter fand schließlich seinen und setzte
sich. Er saß neben einer dicken Dame von der er nur wußte, das sie zu
entfernten Verwandtschaft der Braut gehörte. Zwei Plätze weiter von ihm hatte
das Brautpaar seinen Platz - natürlich an der Stirnseite des Tisches. Klaus
winkte noch zu ihm herüber und lächelnd hatte Peter zurück gegrüßt. Klaus sah
glücklich aus und Peter dachte zurück, wie oft Klaus ihm gegenüber erwähnt
hatte, das er es kaum noch bis zur Heirat aushalten konnte. Nun also war sein
Tag gekommen und bestimmt ging für ihn ein Traum in Erfüllung.

Als endlich alle Gäste saßen, klopfte Klaus leicht mit einem Löffeln an sein
Weinglas uns stand auf. Dann hielt er eine kurze Rede, bedankte sich bei
allen Anwesenden für das Erscheinen und erklärte das Fest für eröffnet. "Das
große Gelage kann beginnen" meinte er und zahlreiche Kellner schleppten sich
mit Terrinen dampfender Suppe ab. Jeder der Gäste bekam etwas auf seinen
Teller. Die dicke Dame neben Peter nahm gleich einen Nachschlag. Die Suppe
schmeckte hervorragend - wie auch das restliche Essen. Schon bald war jeder
am Essen und lobte den Koch. Nach dem Essen räumten die Männer die Tische zur
Seite an den Rand. Der angereiste Musiker an seinem Keyboard begann zu
spielen und das Brautpaar tanzte den Eröffnungstanz.

Peter sah in das Gesicht seines Freundes und sah dessen Lächeln. Wieder
schüttelte er den Kopf und ging zu den Tischen um sich neben einem bekannten
Paar zu setzen. Auch sie würden bald heiraten und bestimmt würden sie ihn
ebenfalls einladen. Alles um ihn herum heiratete und er saß hier immer noch
ganz allein. Doch die Fröhlichkeit der Feier vertrieb seine trüben Gedanken
schnell. Nach einigen Tänzen kam Melanie an seinen Tisch und lächelte ihn an.
In ihrem weißen Brautkleid sah sie verführerisch schön aus und strahlte eine
Zartheit und Unschuld aus, das er sie kaum berühren mochte, als sie zu tanzen
anfingen. Melanie lachte als er sie im flotten Takt der modernen Musik
herumwirbelte. Nach dem Tanz stieß Peter ihn scherzhaft an: "Wenn Du sie mir
ausspannst gibt es Ärger" meinte er lachend und nun mußte auch Peter lächeln.
Ehe er seinem Freund noch eine Antwort geben konnte war Melanie da und zog
lachend ihren Mann wieder auf die Tanzfläche zurück, um sich beim Tanz eng an
ihn zu schmiegen. Nachdenklich lächelnd sah Peter die beiden an. Ja, so eine
Braut könnte ihm auch gefallen. Er ging wieder zu seinem Tisch und orderte
einen neuen Drink. Er wendete das leere Glas seines alten Drinks in seiner
Hand. Wenn er so weiter trank würde er wohl kaum noch das Ende der Feier
erleben. Sein neuer Drink kam. Er lächelte der rothaarigen Bedienung
hinterher und sah ihr nach. Der knappe, schwarze Rock war genau nach seinem
Geschmack und ließ viel Bein erkennen. "Na, nun wach mal wieder auf" sagte
jemand und legte seine Hand auf die Schulter. Es war ein guter Bekannter von
ihm.

Peter lud ihn ein und er setzte sich an den nun leeren Tisch, denn das Paar
tanzte. Peter und er begrüßten sich, redeten über dies und das, genossen die
Feier. Nach einer Viertelstunde ging dann der Freund wieder und Peter Blicke
schweiften durch den Saal. Genau in diesem Moment gingen die beiden Türen
auf, die in die Gastwirtschaft führten, die neben dem Saal lag. Ein Schwung
von etwa 10 Gästen kam herein und wurde stürmisch begrüßt. Er erinnerte sich,
sie vorhin in der Kirche gesehen zu haben. Dort hatten sie vor dem Portal für
eine Überraschung mit dem obligatorischen Wurfreis und vielen Bekannten des
Brautpaares gesorgt. Nach dem Mittagessen waren die drei Familien kurz
verschwunden und kamen nun wieder. Peter wollte gerade seinen Blick von der
Gruppe lösen, als eine junge Frau durch die Türen trat und mit den Paaren
redete. Sie trug ein weißes Kleid, das buschig bis über die schlanken Knie
reichte. Ihre Hände hielt sie auf dem Rücken gefaltet und so konnte Peter ihr
Gesicht nicht erkennen. Doch ihre Erscheinung hatte ihn gebannt. Als sie sich
umdrehte und durch den Saal sah fiel ihr Blick direkt in seine Augen, die sie
immer noch musterten. Peter sah ihr immer noch in den Augen und auch ihr
Blick blieb an ihm haften. Als sie anfing zu lächeln spürte Peter wie sein
Herz klopfte. Immer noch sah er sie an. Mit eleganten Schritten kam sie auf
ihm zu und als sie vor seinem Tisch stand und ihn anlächelte konnte er es gar
nicht glauben. Sie war wunderschön, hatte ein zierliches Gesicht, rot
geschminkte Lippen, die voll und sinnlich waren und blaue Augen mit einter
Tiefe das er darin versinken konnte. Ihre blonden Haare waren lockig und
fielen ihr auf die Schulter. Sie sagte etwas zu ihm doch Peter war so von ihr
gefangen, das er erst ihre Frage verstand, als sie ihn noch einmal ansprach.
"Hi..." hatte sie gesagt und lächelt ihn immer noch an.
"Hi..." sagte er mit belegter Stimme und riß sich zusammen. Das gab es doch
nicht, das ihn eine Frau so aus dem Konzept brachte.
"Wollen Sie sich nicht setzen?" fragte er und lächelnd nahm sie dankend an.
Sie setzte sich ihm gegenüber hin und schlug ihre langen Beine übereinander.
Ganz kurz konnte er einen Blick auf ihre schmalen Schenkel erhaschen. Als sie
so saß, sich auf ihren Stuhl herumdrehte und einen Arm hob um nach dem Ober
zu rufen, stellten sich Peters Nackenhaare auf und das Herzklopfen fing
wieder an. Ihre festen Brüste spannten sich ganz deutlich unter dem dünnen
Stoff des Trägerlosen Kleides. Die rothaarige Bedienung kam herbei, doch
Peter hatte nur Augen für diese Frau ihm gegenüber, die ihm wie eine
Prinzessin aus einem Traum vorkam.

Sie orderte sich ein Mineralwasser und Peter schnell auch eines für sich, den
Drink versteckend. "Ich bin Karin Willmer" sagte die Frau und stütze ihren
Kopf elegant auf beide Hände ab, die sie unter dem Kinn verschränkt hatte.
Als sie ihn so ansah und auf Antwort wartete blickten sie sich wieder in die
Augen und beinahe hätte Peter vergessen sich vorzustellen. Langsam kamen sie
ins Gespräch und sein Gegenüber gefiel ihm mit zunehmenden Abend immer mehr.
Das Gespräch wurde zunehmend lockerer und Peter erfuhr, das sie eine Freundin
der Braut war und eigentlich nur kurz hereinschauen wollte. Peter lächelte
sie an und war froh, das sie etwas länger geblieben war als sie ursprünglich
wollte. Sie stießen an und tranken auf ihre Freundschaft. Sie unterhielten
sich, erzählten voneinander und während sie so erzählte, von sich und ihrer
Arbeit als Bankkauffrau, konnte Peter nicht aufhören sie anzusehen. Er
verschlang sie regelrecht mit Blicken. Sie hatte einen wunderbaren Mund, der
immer wenn sie lächelte kleine Grübchen an den Wangen hervorrief. Ihre Augen
waren Blau und jedesmal wenn er sie ansah hatte er das Gefühl in einen blauen
Abgrund zu stürzen, der ihn in einen bodenlosen Abgrund mitriß. Immer wenn
sie sich ansahen, mußten beide lächeln.

Peter versuchte seine Gedanken zu ordnen. Ganz offensichtlich brachte ihn
diese Frau durcheinander, ja zog ihn fast an. Er kam sich dumm wie ein
Schuljunge vor aber sein Herz klopfte und seine Gedanken rasten. Als sie
immer wieder mal zur Tanzfläche herübersah, riß sich Peter zusammen.
"Jetzt oder nie..." flüsterte er leise zu sich und stand auf. Er forderte sie
zum Tanzen auf und lächeln nahm sie an. "Und ich dachte schon, du fragst
nie..." sagte sie und lächelte immer noch. Diesmal eine Spur geheimnisvoller.



Während des Tanzes verzog sich ihr Mund wieder zu einem süßen Lächeln und ihr
Blick, mit diesen himmelblauen Augen fraß sich in sein Bewußtsein. Fast kam
es ihm vor als würde er schweben. Als sie an Peter und Melanie vorbeitanzten
konnte Peter seinen Freund auf einmal sehr gut verstehen. Er hatte nie so
richtig an Liebe auf dem ersten Blick geglaubt - und nun war es ausgerechnet
ihm passiert. Kein Zweifel, diese Frau hatte ihn verzaubert. Und das schien
sie auch genau zu wissen. Als sie so dicht an dicht tanzten und er die Wärme
ihres Körper spürte küßte sie ihn ganz plötzlich. Fast wäre er gestolpert so
hatte es ihn überrascht. Sie war ein wenig kleiner als er und so sah er in
ihre Augen, die ihn verführerisch anblitzten. Als sie dann den Kopf zur Seite
drehte und ihn an seine Schultern lehnte, tanzten sie bei der langsamen Musik
eng an eng. Sie zog ihn ganz fest an sich heran und er mußte immer daran
denken, das sie seinen Herzschlag spüren könnte, der pochte und wummerte wie
nie zuvor. Deutlich spürte er durch sein dünnes Hemd die Wärme ihres Körpers
und die sinnliche Berührung ihrer Brüste durch das enge Sommerkleid. Als das
Lied zu Ende ging, bedauerte Peter das es nich ewig so weiterging. Langsam
klang die Musik aus, verstummte dann doch keiner der beiden hörte auf zu
tanzen. Selbst dann nicht, als alle zu ihnen herübersahen und sie sich ohne
Musik immer noch langsam drehten. Lächelnd gingen sie schließlich zum Tisch
zurück. Peter hatte ihre Hand genommen und sie hatte sie ihm gelassen. Hand
in Hand setzten sie sich auf ihre Stühle und lächelten sich schweigend an.
Als er sie ansah, hatte sie ihre Unterlippe zwischen die weißen Zähne
geklemmt und kaute sanft darauf herum. Sie sah so hinreissend sexy aus, das
Peter nicht anders konnte. Er beugte sich über den Tisch und küßte sie sanft.
Als sie seinen Kuß erwiderte und sanft ihre Hand an seine Wange legte, war es
fast wie ein Beweis für ihn, das auch sie ihn mochte. Mehr als mochte wie er
feststellte als ihre Zunge sich zwischen seine Zähne drängte. Die Musik fing
wieder an. Lächelnd stand seine Karin auf und zog ihn zurück auf die
Tanzfläche. Es war ein schnelles Stück, Rock 'n Roll. Karin war eine
ausgezeichnete Tänzerin und brachte ihn gehörig ins Schwitzen.
Bei dem nächsten Stück (zum Glück wieder langsam) tanzten sie wieder eng
umschlungen. Deutlich spürte er ihren Körper sich langsam im Takt der Musik
bewegen, sich ganz eng an den seinen zu schmiegen. Und ihm gefielen diese
Berührungen. Als sie ihre Lippen wieder vor seinen Mund brachte, küßten sie
sich wieder. Einige Gäste sahen zu ihnen herüber und lächelten verstehend,
träumend von den ersten, eigenen Küssen. Doch die beiden tanzenden bekamen
von alle dem nichts mit. Für sie beide gab es nur sich und die Tanzfläche.
Die Lichter der Beleuchtung spiegelten sich in ihren gesichtern, als sie sich
drehten und sich ansahen, verstehen und wissend. Als sie sich wieder an ihn
preßte und ihn sanft küßte wünschte Peter sich, die Musik möge nie enden
damit sein Traum niemals enden würde. Fast wie von selbst wanderten seine
Hände über ihren Rücken und streichelten sanft die Rundungen ihrer
Schulterblätter. Als sie ihn ansah und ihr heißer Atem ihn streifte, wußte er
das es ihr gefiel. Die Musik hörte auf und sie gingen zu ihren Plätzen
zurück. Das Pärchen war auch wieder am Tisch und begrüßte die beiden. Als sie
nun nebeneinander saßen, fiel Peter Blick auf seinem Freund Klaus. Er stand
neben dem Musiker und redete mit dem Mann, der ein Bier trank. Als Klaus,
Peters Blick bemerkte, zwinkerte er ihm zu und deutete auf Peters
Sitznachbarin, die ganz dicht an ihn herangerückt war und ihren Lockenkopf
auf seine Schulter legte. Peter zuckte kurz mit dem Schultern und
aufgeschreckt hauchte Karin ihm einen Kuß auf die Wange. Klaus lächelte
verstehend und wandte sich wieder dem Musiker zu.

Die Stimmung im Saal wurde ausgelassener und die meisten Tische hatte sich zu
Gruppen zusammengefunden und johlten, lachten und hatten Spaß. Doch Peter und
Karin hatte es in die hintere Ecke des Saales verschlagen, wo sie ein wenig
ungestört waren. Als Karin ihm ihre Liebe gestand, wagte Peter kaum noch zu
atmen. Sie sah seinen überraschten Blick und küßte ihn heiß und verlangend.
Ihre Lippen waren warm und weich, brachten sein Blut in Wallung. "Du
Dummerchen..." sagte sie lächelnd. "Nun sag bloß, dir geht es nicht genau
so...?" Peter lächelte und küßte sie am Ohr. "Doch...!" flüsterte er ihr zu
und der betörende Geruch ihres Haares stieg in seine Nase.
"Doch, mir geht es genau so..." flüsterte er langsam und küßte ihren
schlanken, hellen Hals.

Nach einem kurzen Kuß verabschiedete sich Karin mit einem seltsamen Lächeln
für einen Moment. Er sah ihr nach, als sie den Saal verließ und in Richtung
Toiletten ging. Diese Frau war der absolute Wahnsinn. Nie hätte Peter
gedacht, sich einmal so zu verlieben. Nicht in so einer kurzen Zeit. Und
obwohl er sie erst seit vier Stunden kannte, so wußte er - diese Frau war es.
Sie und keine andere. Als sie lächelnd wieder erschien und durch den Saal
ging, sich an tanzenden vorbeidrückte und zu ihm in die weniger beleuchtete
Ecke kam, folgte er ihr mit seinen Blicken. Lächelnd setzte sie sich wieder
neben ihn. "Ich habe eine Überraschung für dich" hauchte sie und sah ihn
verschmitzt lächelnd an. Fragend sah er ihr in die Augen und spürte, wie sie
unter dem Tisch ihm etwas in die Hand drückte. Er zog seine Hand hervor und
blickte auf ein weißes Damenunterhöschen. "Rate mal, wo ich das wohl her
habe" sagte sie und lachte leise auf. Mit offenem Mund starrte Peter auf den
zarten Stoff mit der feinen Spitze. Sie zog ihn zu sich heran und küßte ihn
erneut. Diesmal intensiver, verlangend, heiß und fordernd. Peter blieb fast
die Luft weg. Noch immer hielt er den Stoff der Damenunterhose in seiner
Hand. "Nun steck ihn schon ein" meinte sie lachend und schlug ihre Beine
übereinander, so das der Rock hoch über ihre Schenkel rutschte. Zitternd
steckte Peter den Slip in seine Hosentasche und sah Karin an. Diese Frau war
Erotik pur. Heiß und kalt wurde ihm, als sie ihre übereinandergeschlagene
Schenkel sanft aneinander rieb. Da saß nun vor ihm eine der heißesten Frauen,
die er je gesehen hatte und hatte ihm ihr Höschen geschenkt. Der Gedanke, das
sie unter dem bauschigen Rock nichts als die blanke, nackte Haut trug war
schon mehr als erregend. Und als sie wieder an ihn heran rutschte und ein
Bein an seiner Anzughose rieb, wurde ihm ganz anders. Sein Blut kochte und in
seiner Hose zeichnete sich eine deutliche Erregung ab. Das hatte auch Karin
bemerkt und strich wie ganz nebenbei mit ihrer Hand über seinen Oberschenkel
und seinem Unterkörper. "Wie hart der kleine Schlingel ist..." meinte sie mit
einem verführerischen Lächeln und griff ein wenig fester zu. Erschreckt sah
Peter sich um, aber niemand achtete auf sie beide. Sanft streichelte sie über
den Stoff seiner Hose und jede Berührung löste einen kurzen Schauer der
Erregung bei ihm aus.

Ein Ober kam herbei und fragte, ob sie etwas zu trinken wollten. Unsanft
stieß Peter erschreckt gegen den Tisch. Karin orderte zwei Gläser Sekt und
schmiegte sich wieder an Peter als der Ober ging. "Wollen wir nicht lieber
gehen...?" fragte Peter und brannte darauf, diese Frau, diesen Körper kennen
zu lernen. Sie zu lieben und zu spüren. "Aber wir können doch das Brautpaar
so früh noch nicht im Stich lassen!" meinte sie mit gespielter Entrüstung und
legte ihren Finger auf seinem Mund. "Wir bleiben doch noch einen Moment?"
fragte sie, "Oder gefällt es dir etwa nicht?". Dazu zwinkerte sie kokett
verführerisch und aufreizend mit den Augenbrauen und Peter mußte lächeln. Mit
seinem Kuß zeigt er ihr, wie sehr es ihm gefiel.

Diese Frau war wie Dynamit. Hoch explosiv und gefährlich. Als sie wieder
unter dem Tisch sanft über seine Hose strich genoß er das Gefühl. Wieder
küßte sie ihn und sah dann über ihre Schulter in den Saal. "Der Moment ist
günstig..." meinte sie und ehe Peter sich versah schwang sie sich auf seinen
Schoß. Erschreckt sah Peter an ihr hoch, wollte etwas sagen, doch ihr Kuß
erstickte jegliche Gegenwehr in ihm. Sie lüftete ihren Rock und ließ ihn über
seine Beine gleiten. Deutlich spürte er ihren heißen Liebesspalt an seiner
Hose. Mit den Händen hatte er sich auf dem Stuhl abgestützt und betete als
sie ihn wieder küßte, das niemand vorbeikam. Keiner herübersah. Doch ein
Pärchen tanzte genau in diesem Moment vorbei und grüßte lächelnd. Erleichtert
erkannte Peter, das es wohl aussah als sitze sie nur auf seinem Schoß.
"Entspann dich, mein Tiger..." flüsterte Karin mit rauher Stimme, ihre Hände
glitten unter ihren Rock, seine Beine entlang nach oben. Als sie mit
geschickten Fingern den Reißverschluß seiner Hose öffnete sah er sich wieder
ganz erschrocken um. Was sie hier taten war Wahnsinn. Ein Blick von jemanden,
eine unbedachte Bewegung, ein Laut - alles könnte sie beide verraten. Was
dann an Blicken kommen mußte, darüber wollte Peter lieber nicht nachdenken.
Doch er wollte Karin ebenso wie sie ihn. Und als sie sein pralles Glied sanft
in seiner Unterhose streichelte zog er sie an sich. Ihre Lippen fanden sich
und dann war ihm alles egal. In ihm brannte nur noch das Verlangen nach
dieser unglaublichen Frau.

Sie sah in noch einmal an, lächelte und er sah die Erregung in ihren Zügen.
Er wollte sie noch bremsen, etwas sagen aber dann zog sie sein Glied aus
seiner Unterhose hervor. Heiß atmend sah er sie an. Sie lächelte ihn nur an
und setzte sich ungeheuer langsam auf seine pralle Männlichkeit. Als sein
Glied ihre heiße, feuchte Vagina berührte und sie es ein paar mal an diesen
unvergleichbaren Ort hin- und herrieb, krallte er sich in das Holz des
Stuhles. Langsam, ganz langsam setzte sie sich auf ihn und er drang in ihr
heißes innere ein. Alles um ihn herum begann zu verschwimmen und als sie
sanft, ganz unmerklich ihren Unterkörper bewegte, kamen die Wellen der
Erregung, wurden stärker, heißer. Sie durchfluteten seinen Körper. Vorsichtig
legte er seine Hände um ihre Hüften, zog sie ganz fest an sich und drängte
sein hartes Glied tief ihn sie. Karin bewegte sich sanft vor und zurück,
immer wieder, drängte sich ihm entgegen, wollte ihn ganz tief in sich spüren.
Sie warf ihren Kopf vor und ihr langes, lockiges Haar fiel auf sein
schweißnasses Gesicht, blieb dort liegen, kitzelte, erregte ihn noch mehr.
Sein Glied wurde noch härter, die Wellen der Erregung zum Orgasmus. Als er in
ihr explodierte und sie sanft in seine Schulter biß, explodierten zahlreiche
rote Sterne vor seinem Auge. Er wollte stöhnen, den Orgasmus herausschreien,
doch er riß sich zusammen. Es brachte ihn fast um und als sich ihre Lippen
über die seinen legten, schrie er einen stummen Schrei in sie hinein. Schwer
atmend blieben sie noch einige Sekunden sitzen, dann glitt sie sanft von ihm.
Peter rückte an den Tisch heran, knöpfte schnell seine Hose zu und sah sich
um. Erst jetzt wurde es ihm wieder richtig bewußt, wie laut es war, wie
ausgelassen die anderen feierten und wo er sich überhaupt befand. Sein Blick
streifte die etwas entfernst stehenden Gruppentische, die Tanzpärchen.
Niemand hatte bemerkt, was sie hier getan hatten. Und wenn jemand hergesehen
hatte war Peter sicher, er würde nicht erkannt haben, WAS sie da wirklich
getan hatten. Atemlos sah er Karin an, konnte den Wahnsinn der letzten
Minuten einfach nicht fassen. Sie lächelte ihn nur an und wischte sich ihre
Haare aus der Stirn, die ein wenig wirr hingen. Als er an die vergangenen
Minuten zurückdachte mußte er den Kopf schütteln. Karin und er sahen sich an
und fingen dann an zu lachen.

"Jetzt können wir gehen..." meinte sie und zog ihn zu sich hoch. Mit etwas
unsicheren Schritten ging Peter hinter ihr her. Als sie den Saal verlassen
wollten, hielt Klaus sie noch an. "Na du Bräutigam" sagte Karin zu ihm und
hauchte ihm einen Kuß auf die Wange. "Na, nicht so stürmisch, heiße Lady. Ich
bin verheiratet. Außerdem hat dein Freund bestimmt etwas dagegen, oder..."
sagte Klaus und zwinkerte Peter zu. "Ja, das hat er bestimmt..." meinte
Karin. "Und ihr wollt wirklich schon los?" fragte Klaus ungläubig und sah auf
seine goldene Uhr, ein Hochzeitsgeschenk seiner Eltern. "Ist noch nicht
einmal zwei Uhr..." meinte er. "Uns zieht es eben nach Hause..." sagte Karin
und zog Peter zu sich heran, der wie ein Schuljunge grinste. "Ach soooo ist
das...?" meinte Klaus lächelnd. "Na dann will ich hier keinen aufhalten"
meinte er und winkte noch seine Frau heran. Peter und Karin verabschiedeten
sich. Als Melanie, die junge Braut zum Abschluss noch fragte, ob sie den Spaß
gehabt hätten und ihnen die Feier gefallen habe, sahen sich Peter und Karin
an und wurden rot. "Naja,... Ich..." stotterte Peter und Karin meinte dann
"Ja, war richtig hart...". Verständnislos blickten Melanie und ihr Mann sich
an, als die beiden vor ihnen zu lachen anfingen und Arm in Arm in die Nacht
hinaus traten...

Fast wie bei uns beiden, findest du nicht?" fragte der Bräutigam seine
jetzige Frau und zog zu sich auf einen Stuhl. "Ja, fast wie bei uns..." sagte
sie und küßte ihren Mann. "Ich frage mich nur..." sagte Klaus nachdenklich
und seine Frau fiel ihm ins Wort: "... ja, was denn Schatz?". Klaus hielt
seinen Arm hoch und um seine Fingerspitze baumelte ein weißes Etwas. "Ich
frage mich nur, warum Peter mir diesen Damenslip noch schnell in die Hand
gedrückt hat...?" meinte Klaus fregand und lächelte seine Frau an. "Sollte
uns da etwas entgangen sein?" fragte sie und beide lachten...
E N D E . . .



 

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Letzte Aktualisierung: Montag, 06. September 2010






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